Starker Auftritt bei unserem Heimturnier in Böblingen!
Beim deutschen Ranglistenturnier „Pink Power Classic“ am 7. und 8. November durften wir uns nicht nur über ein gelungenes Turnierwochenende mit 50 Meldungen aus ganz Deutschland freuen, sondern auch über zahlreiche sportliche Erfolge unserer eigenen Spielerinnen und Spieler. Allen voran sicherte sich unser Bundesligaspieler Robin Gadola ohne Satzverlust den Turniersieg im Herren-A-Feld.
In den Konkurrenzen der Damen sowie im Herren-A- und Herren-B-Feld wurde an zwei Tagen hochklassiger Squashsport geboten.
Robin Gadola triumphiert im Herren-A-Feld
Für das sportliche Highlight aus unserer Sicht sorgte Robin Gadola. Der Bundesligaspieler zeigte sich bei unserem Heimturnier in hervorragender Form und marschierte bis ins Finale.
Dort wartete mit Finn-Lennart Koch vom TSC Heuchelhof ein Überraschungsfinalist. Koch hatte zuvor für eine der größten Überraschungen des Turniers gesorgt, als er unseren amtierenden Deutschen Meister, Lokalmatador und Vorjahressieger Valentin Rapp mit 3:0 aus dem Turnier warf. Rapp hatte seit 13 Monaten kein Spiel gegen einen deutschen Spieler verloren.
Gadola ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Im Finale spielte er seine Klasse aus und gewann souverän mit 3:0. Damit blieb der Titel im Herren-A-Feld auf der heimischen Anlage, und wir durften einen verdienten Turniersieger feiern.



Valentin Rapp sicherte sich anschließend den dritten Platz. In einem packenden Spiel gegen den Würzburger Yukhym Bielikov setzte er sich mit 3:2 durch. Der fünfte Satz war dabei nichts für schwache Nerven: Rapp entschied ihn knapp mit 12:10 für sich.
Endwertung Herren A: 1. Robin Gadola (Sport-Insel Stuttgart) · 2. Finn-Lennart Koch (TSC Heuchelhof) · 3. Valentin Rapp (Sport-Insel Stuttgart) · 4. Yukhym Bielikov (TSC Heuchelhof) · 5. Florian Stöger (WeCare Squash Germering) · 6. Jakob Känel (Sport-Insel Stuttgart) · 7. Ben Petzoldt (Squash Factory Saar-Pfalz) · 8. Oleksii Bielikov (TSC Heuchelhof) · 9. Yehia Abdelkawy (Squash Factory Saar-Pfalz) · 10. Nils Herzberg (Squash Factory Saar-Pfalz) · 11. Daniel Friedewald (1. SC Würzburg) · 12. Martin Mayer (1. SC Kempten) · 13. Marc Weishar (TSC Heuchelhof) · 14. Lennard Hinrichs (Sportwerk Hamburg) · 15. Sandro Ehlers (SCF Nürnberg) · 16. Max Wohlleben (1. SC Würzburg)
Mika Leuschner-Schalude holt Platz drei im Herren-B-Feld
Auch im Herren-B-Feld durften wir uns über einen Podestplatz freuen. Bundesliga-Kaderspieler Mika Leuschner-Schalude zeigte eine starke Turnierleistung und kämpfte sich bis ins Spiel um Platz drei.
Dort traf er auf Enrico Dürr vom 1. SC Karlsruhe. Nach einem umkämpften ersten Satz (15:13) behielt Leuschner-Schalude die Oberhand und sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg den dritten Platz.
Den Turniersieg holte sich Kevin Pubantz vom 1. Ulmer Squash-Club. Der ehemalige Bundesligaspieler der Sport-Insel Stuttgart präsentierte sich in herausragender Form und gewann das gesamte Turnier ohne Satzverlust. Im Finale bezwang er den an Position eins gesetzten Rudolf Fries Acevedo (Squash Factory Saar-Pfalz) ebenfalls mit 3:0.

Endwertung Herren B: 1. Kevin Pubantz (1. Ulmer Squash-Club) · 2. Rudolf Fries Acevedo (Squash Factory Saar-Pfalz) · 3. Mika Leuschner-Schalude (Sport-Insel Stuttgart) · 4. Enrico Dürr (1. SC Karlsruhe) · 5. Maurice Holland (1. SC Würzburg) · 6. Marco Sauter (SJBW Allstars) · 7. Martin Augst (Sport-Insel Stuttgart) · 8. Cedric Karres (TSC Heuchelhof) · 9. Mohammad Ahmaro (Squash Devils) · 10. Alistair Mehne (Squash Devils) · 11. Nariman Naderpour (1. SRC Leipzig) · 12. Carsten Doil (TSV Scharnhausen) · 13. Jürgen Schneider (1. SC Karlsruhe) · 14. Sebastian Kübler (Sport-Insel Stuttgart) · 15. Florian Horsch (SC Ettlingen) · 16. Mario Bernhard (Backnanger Squash Tigers) · 17. Remo Bollhalder (SC Monopol Frankfurt) · 18. Gennadii Bielikov (TSC Heuchelhof) · 19. Sebastian Plum (Backnanger Squash Tigers) · 20. Peter Perivoitos (Sport-Insel Stuttgart) · 21. Benedikt Fassian (SC HOTSOX Heilbronn)
Aylin Rapp erreicht das Damenfinale
Bei den Damen vertrat Aylin Rapp unseren Verein. Unsere Lokalmatadorin wurde ihrer Setzposition gerecht und spielte sich mit überzeugenden Leistungen durch die Gruppenphase am Samstag. Dabei blieb sie ohne Satzverlust und erreichte verdient das Finale.
Dort wartete mit Maya Weishar [ˈwaɪ.ʃɑːɹ] vom TSC Heuchelhof die topgesetzte Spielerin. Weishar konnte ihre starke Form bestätigen und gewann das Endspiel mit 3:0. Für Rapp bedeutete dies einen hervorragenden zweiten Platz beim Heimturnier.


Den dritten Platz belegte Mareike Omlor, die sich mit 3:0 gegen unsere Gastspielerin Alina Reißenauer durchsetzen konnte, die in der Bundesliga-Endrunde für die Insel im Einsatz war.
Eine besondere Erwähnung verdient Sofiia Totska. Sie sicherte sich nach einem Krimi über fünf Sätze gegen Julia Gillich den fünften Platz und machte dabei laut SquashLevels den größten Leistungssprung aller Teilnehmenden des Turniers.
Endwertung Damen: 1. Maya Weishar (TSC Heuchelhof) · 2. Aylin Rapp (Sport-Insel Stuttgart) · 3. Mareike Omlor (SC Yellow Dot Maintal) · 4. Alina Reißenauer (Fun Point Gerlingen) · 5. Sofiia Totska (Sport-Insel Stuttgart) · 6. Julia Gillich (1. SC Würzburg) · 7. Cindy Schreiber (1. Squash Club Dresden) · 8. Marion Kuhn (1. SC Karlsruhe)
Die Highlightspiele des Wochenendes
Rapp gegen Bielikov, 3:2: Das Spiel um Platz drei im A-Feld hatte alles. Valentin Rapp startete mit 11:2, verlor dann aber die Sätze zwei und drei gegen Yukhym Bielikov. Mit 11:4 erzwang er den Entscheidungssatz, den er nervenstark mit 12:10 gewann.
Koch gegen Rapp, 3:0: Die Überraschung des Turniers. Finn-Lennart Koch bezwang den Topfavoriten im Halbfinale mit 11:8, 11:6 und 12:10 und beendete damit Valentins Titelverteidigung.
Augst gegen Naderpour, 3:2: Zum Auftakt im B-Feld schlug Martin Augst den höher gesetzten Nariman Naderpour (1. SRC Leipzig) mit 9:11, 12:10, 13:11, 9:11 und 11:7. Zwei Verlängerungssätze und ein starker fünfter Satz brachten ihn ins Viertelfinale.
Totska gegen Gillich, 3:2: Sofiia Totska verlor den ersten Satz deutlich mit 4:11, gewann dann zwei Verlängerungssätze (12:10, 13:11), musste ein 11:13 hinnehmen und machte mit 11:5 im fünften Satz Platz fünf perfekt.
Reißenauer gegen Gillich, 3:2: Alina Reißenauer lag in der Gruppenphase nach zwei knappen Satzverlusten (10:12, 12:14) bereits zurück, ehe sie drei Sätze in Folge gewann und ins Spiel um Platz drei einzog.
Kübler gegen Horsch, 3:2: Auch Sebastian Kübler drehte ein 0:2 gegen Florian Horsch (SC Ettlingen). Nach dem 14:12 im dritten Satz gewann er die beiden folgenden Durchgänge.
Gelungenes Heimturnier
Das Pink Power Classic war ein rundum gelungenes Heimturnier. Besonders erfreulich war dabei die starke Präsenz der eigenen Spielerinnen und Spieler auf den vorderen Plätzen mit dem Turniersieg durch Robin Gadola, dem zweiten Platz durch Aylin Rapp sowie den zwei dritten Plätzen durch Valentin Rapp und Mika Leuschner-Schalude.
Sportwart und Turnierdirektor Ben Petzoldt, der selbst im Herren-A-Feld an den Start ging, zog ein positives Fazit des Wochenendes und bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützern, die dieses Turnier auf der heimischen Anlage möglich gemacht haben.



Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Partnern und Sponsoren, ohne die ein Turnier wie das Pink Power Classic nicht möglich wäre: My Sunny Smile, Schräglage, Stefan Haffner Rechtsanwälte, Stuttgart bewegt sich!, der Kreissparkasse Böblingen, Krabbenpeter, Teuton Sports, braun Kunststoffe, der Feldmann Völksch Effizienzhaus-Akademie und Peter Perivoitos, der das Turnier nicht nur als Sponsor unterstützte, sondern auch selbst im Herren-B-Feld an den Start ging. Und natürlich dem Pink Power Böblingen, das uns wie jedes Jahr ein toller Gastgeber war.
Wir gratulieren allen Siegerinnen und Siegern zu ihren Leistungen!
Die Vereinswertung nach dem Turnier
In unserem Countdown-Artikel hatten wir die SquashLevels-Punkte aller Gemeldeten pro Verein addiert. So sieht die Wertung nach dem Turnier aus:
- Sport-Insel Stuttgart: 88.740 Punkte (9 Spieler, −944)
- TSC Heuchelhof: 79.380 Punkte (7 Spieler, +3.897)
- Squash Factory Saar-Pfalz: 43.744 Punkte (4 Spieler, +1.567)
- 1. SC Würzburg: 25.038 Punkte (4 Spieler, −716)
- WeCare Squash Germering: 14.707 Punkte (1 Spieler, −428)
- 1. SC Kempten: 8.644 Punkte (1 Spieler, −960)
- 1. SC Karlsruhe: 8.632 Punkte (3 Spieler, −168)
- 1. Ulmer Squash-Club: 8.142 Punkte (1 Spieler, +1.464)
- SCF Nürnberg: 7.978 Punkte (1 Spieler, +312)
- Sportwerk Hamburg: 7.445 Punkte (1 Spieler, −371)
Die Insel bleibt vorn, aber der TSC Heuchelhof hat mit fast 3.900 Punkten Zuwachs kräftig aufgeholt.
Die SquashLevels-Gewinner des Turniers
27 Spielerinnen und Spieler konnten ihr SquashLevel beim Pink Power Classic verbessern:
- Sofiia Totska (Sport-Insel Stuttgart) +190 %
- Kevin Pubantz (1. Ulmer Squash-Club) +22 %
- Remo Bollhalder (SC Monopol Frankfurt) +20 %
- Benedikt Fassian (SC HOTSOX Heilbronn) +14 %
- Yehia Abdelkawy (Squash Factory Saar-Pfalz) +11 %
- Florian Horsch (SC Ettlingen) +10 %
- Mario Bernhard (Backnanger Squash Tigers) +9 %
- Yukhym Bielikov (TSC Heuchelhof) +9 %
- Marc Weishar (TSC Heuchelhof) +8 %
- Finn-Lennart Koch (TSC Heuchelhof) +6 %
- Gennadii Bielikov (TSC Heuchelhof) +6 %
- Maya Weishar (TSC Heuchelhof) +4 %
- Sandro Ehlers (SCF Nürnberg) +4 %
- Marion Kuhn (1. SC Karlsruhe) +4 %
- Mareike Omlor (SC Yellow Dot Maintal) +3 %
- Jürgen Schneider (1. SC Karlsruhe) +3 %
- Robin Gadola (Sport-Insel Stuttgart) +3 %
- Ben Petzoldt (Squash Factory Saar-Pfalz) +2 %
- Oleksii Bielikov (TSC Heuchelhof) +2 %
- Daniel Friedewald (1. SC Würzburg) +2 %
- Mika Leuschner-Schalude (Sport-Insel Stuttgart) +2 %
- Sebastian Kübler (Sport-Insel Stuttgart) +1,5 %
- Cindy Schreiber (1. Squash Club Dresden) +1,5 %
- Nils Herzberg (Squash Factory Saar-Pfalz) +1 %
- Sebastian Plum (Backnanger Squash Tigers) +1 %
- Alistair Mehne (Squash Devils) +0,6 %
- Mohammad Ahmaro (Squash Devils) +0,6 %
Quelle: SquashLevels – Most Improved beim Pink Power Classic 2026
Ihr wollt wissen, wie viele Punkte ihr selbst auf die Waage bringt? Dann meldet euch bei SquashLevels an, am besten über den Einladungslink von unserem Lieblingsspieler Sebastian Kübler. 😉
Die vollständigen Ergebnisse gibt es auf der DSQV-Turnierseite.